re:publica 2015

re:tour – zurück von der re:publica 2015

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Langjährige Teilnehmer der re:publica bezeichnen das Zusammentreffen in der Station Berlin gerne als Klassentreffen. Mich erinnerte es auch beim zweiten Mal eher an unsere Schulwandertage von früher – unterwegs im gut gelaunten Pulk, ein umfangreiches Programm, mehr oder weniger nahrhafte Verpflegung und die Hauptsache: jede Menge neue Eindrücke und Impulse auf dem Weg von A nach B.

Eigentlich wollte ich einen einzelnen Vortrag herauspicken und darüber schreiben. Was nach meinem re:publica-Besuch 2014 bereits schwierig gewesen wäre, erwies sich dieses Jahr aber als praktisch unmöglich. Zu den schon zahlreichen re:publica-Sessions kamen die Veranstaltungen der Media Convention hinzu, die heuer erstmals in die re:publica integriert wurde. Ein echter Mehrwert, da die Themen oft näher an meinem Arbeitsalltag waren als die netzpolitischen. Gleichzeitig verstärkte es den Drang, sich einen oder besser noch mehrere Klone zuzulegen. Denn auch wenn zum Nachhören bzw. Nachsehen für später genügend Sessions aufgenommen wurden: Live erleben ist immer noch am besten!

Und was ist für unsere Blogleser interessanter? Neue Storytelling-Formate oder wie Netflix sich global positioniert? Wie es sich auf der Internationalen Raumstation lebt oder wie man die mittelständischen „hidden champions“ sichtbar machen kann? Was sich in der YouTuber-Szene tut oder wie in Kenia per Handy Geldgeschäfte, Gesundheitsvorsorge und digitale Bürgerservices abgewickelt werden? Wie sich Journalismus weiterentwickelt oder wie 2035 die TV-Landschaft aussieht?

Bei so vielen spannenden Themen ist klar, dass nach drei Tagen der Kopf ordentlich brummt. Mein Tipp an alle, die sich fachlich von der re:publica inspirieren lassen wollen, aber nicht wissen, wo anfangen: Schaut euch die Session mit Alexander „Astroalex“ Gerst an. Für etwas Abstand. Und einen kritischen Blick von außen, bzw. oben. Der so manches relativiert, mit dem wir uns tagtäglich beschäftigen.

Alexander Gerst auf der re:publica 2015

Alexander „Astroalex“ Gerst berichtete auf der re:publica 2015 über seinen sechsmonatigen Auftenthalt auf der Internationalen Raumstation.

 

Über Elke Brown

Kommunikative Kontakterin, kreative Texterin und Frau für alles Technische bei candid communications. InDesign-, WordPress- und Pixelwelten-Fan.

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Am 8. Mai 2015
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