Ein Küken wird flügge: Ende des PR-Volontariats

PR-Volontariat: Ein Küken wird flügge

candid News Kommentare (4)

Das Küken darf sich seit heute PR-Beraterin nennen und das Volontärinnen-Dasein ad acta legen. Bei Wikipedia heißt es übrigens: „Küken zeichnen sich zumeist – ähnlich wie andere Jungtiere – durch einen plump erscheinenden Körper mit überdimensional großem Kopf, großem Schnabel und großen Augen aus.“ Natürlich weiß ich, dass meine Kolleginnen mich nicht aufgrund meiner Kopfgröße zum Küken getauft haben. Das könnten sie auch gar nicht, der ist nämlich relativ klein. 🙂 Einzig und allein mein Alter ist also „schuld“ für den schmeichelhaften Kosenamen. Ich bin also noch jung; zumindest im Vergleich zu den anderen. 🙂

Rückblick

Eine tolle, spannende, lustige und vor allem lehrreiche Zeit geht zu Ende. So durfte ich u.a.  zu Kongressen wie die re:publica und auf Messen wie die Automatica gehen, ein paar Monate Unternehmensluft bei KUKA Systems schnuppern, den Augsburger Medienpreis besuchen, das Rotation-Curation-Projekt @IchbinAugsburg koordinieren und vieles mehr. Und jetzt ist es schon vorbei. Eigentlich nicht wirklich, denn im Gegensatz zum Küken, welches das heimische Nest verlässt, bleibe ich dem candid-Team erhalten. Und das ist gut so. Die Mädls sind nämlich einfach Topkollegen. Falls rt.1 also noch auf der Suche ist, ich hätte da vier Namen.

Bloggerseminar von Lousy Pennies

„Das wäre doch ein schöner Abschluss für dein Volontariat“, meinte meine Chefin Sandra zur Veranstaltung „Bloggen für Einsteiger von Lousy Pennies“. Und sie sollte recht behalten. So fand ich mich also letzten Samstag und Sonntag in den Räumlichkeiten des Presseclub München ein – direkt in der Stadtmitte am Marienplatz mit einem herrlichen Ausblick auf das Rathaus.

Tweet_Karsten Lohmeyer

Gemeinsam mit den anderen Seminarteil-Tweet_Selfienehmern, die von Startup-Gründern bis hin zu Senioren im gesetzten Alter reichten, entführten uns die Autoren von Lousy Pennies, Karsten Lohmeyer und Stephan Goldmann, zunächst in die Welt der Technik. Einen WordPress-Blog aufsetzen, Beiträge einstellen und die Inhalte nach SEO-Kriterien optimieren – für mich, die bereits seit einem Jahr den candid-Blog betreut, war hierbei viel Altbekanntes dabei. Das Plugin für die SEO-Kriterien war mir allerdings neu und eine Auffrischung von Sachen, die man bereits einmal in der Vergangenheit gemacht hat, kann ja auch nicht schaden. Neben dem interessanten und vielfältigen Teilnehmerfeld fand ich besonders den Teil über die Erfolgsgeschichte von Lousy Pennies interessant: Denn Karsten Lohmeyer und Stephan Goldmann haben geschafft, wovon viele Blogger träumen. Sie publizieren online, selbstbestimmt und verdienen damit auch noch ihren Lebensunterhalt. Ja, genau. Richtig verstanden. Bloggen kann sich lohnen! Wie das funktioniert? „Ganz einfach: Schreibt journalistisch gute Texte, habt Geduld und versucht eine bestimmte Reichweite zu generieren“, würden Lohmeyer und Goldmann euch jetzt bestimmt raten. Denn wer zahlreich gelesen wird, für den interessieren sich auch Sponsoren. Und die bringen wiederum die nötigen Pennies. Um auch schon zum Fazit zu kommen: Ein super Wochenende, mit einem interessanten Teilnehmerfeld, das einfach nach einer Fortsetzung schreit. Lieber Karsten, lieber Stephan, ihr könnt also davon ausgehen, mich im „Bloggerseminar für Fortgeschrittene“ wiederzusehen. Vielleicht trifft man ja dann auch den ein oder anderen aus dem Anfängerkurs. Das würde mich freuen.

So, jetzt habe ich aber genug in die Vergangenheit geblickt und freue mich lieber mal auf das, was noch kommt. Das neue große Projekt heißt schließlich „Umgestaltung der candid-Website“. Ach ja, und ich weiß nicht, wie das passieren konnte, aber am Wochenende habe ich wohl zugestimmt, nächstes Jahr den München-Marathon zu laufen.

Tweet_Sandra Marathon

 

Über Jasmin La Marca

Die Augs(ch)burgerin mit italienischem Migrationshintergrund liebt es, Texte fürs Netz zu schreiben. Bloggen, skypen, twittern und natürlich facebooken: Social Media – *thumbs up* --> gefällt mir

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Am 15. Oktober 2014
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4 Antworten auf "PR-Volontariat: Ein Küken wird flügge"

  1. Andrea sagt:

    Abgesehen von den körperlichen Merkmalen, die den Kopf betreffen: Haben Küken nicht auch sehr kurze Beine? Und damit willst du einen (Halb-)Marathon laufen? Na dann, viel Spaß! 😉
    Und danke, liebe Jasmin, für den Seitenhieb auf unser Alter. Ist ja wieder typisch: Kaum sind sie flügge, werden sie auch schon frech, diese jungen Dinger!

  2. […] freuen uns mit unserem "Küken" Jasmin, die ihr Volontariat beendet hat. Du machst einen tollen Job. Weiter […]

  3. Sandra sagt:

    Volontariat abgehakt, los geht’s mit Lauftraining. Ja, man muss sich Ziele setzen im Leben. Spätestens, wenn ich nächstes Jahr ein paar Kilometer hinter Dir herhechle, werde ich den Tweet oben verfluchen…

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