KUKA Systems: It’s time to say good-bye

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Letzte Woche war es also soweit – das Ende meiner Hospitanz bei KUKA Systems. Drei spannende und lehrreiche Monate fanden bei Kaffee und Tiramisù einen schönen Abschluss. Was ich dort genau gemacht habe? Einfach weiterlesen.

KUKA Systems – mein neuer Kollege „Roboter“

Magnetarc-Schweißen, Schutzgasschweißen, Mensch-Roboter-Kollaboration mit dem KUKA flexFELLOW – Themen, mit denen sich der Augsburger Anlagen- und Automationsspezialist täglich auseinandersetzt. Für mich absolutes Neuland, um es mit den Worten von Angela Merkel zu sagen. Dank informativer Streifzüge durch die KUKA-Hallen und des Fachwissens von Marketingleiter Markus Meier und dessen Team konnte ich mich allerdings schnell in die Themen einarbeiten und KUKA Systems im Bereich der Pressearbeit unterstützen. KUKA Systems ist eine von insgesamt drei Tochtergesellschaften der KUKA AG. Neben KUKA Roboter und KUKA Laboratories, ist der Bereich Systems auf Füge- und Umformprozesse unterschiedlichster Werkstoffe spezialisiert und bietet automatisierte Produktions- und Montagelösungen an.

3 Monate – 3 große Events

Mit diesem Blogpost möchte ich mich auch noch einmal ganz herzlich bei KUKA Systems und dem Marketing-Team bedanken. Außerdem natürlich auch bei Sandra, die mir die Möglichkeit gegeben hat. Ich durfte bei so vielen Dingen dabei sein und unterstützen und konnte somit unheimlich viel lernen. Um die Zeichenanzahl nicht ins Unermessliche zu treiben, beschränke ich mich auf die drei großen Events, die in meiner KUKA-Zeit stattfanden.

Pressekonferenz in der Allianz Arena (14. April 2014)

Verteiler erstellen, Einladungen verschicken, PowerPoint-Präsentation für den Geschäftsführer der KUKA Systems GmbH, Frank Klingemann, erstellen – Dinge, die vorab für die Pressekonferenz in der Allianz Arena zu erledigen waren und bei denen ich meine Finger im Spiel hatte. Am 14. April gab es dann – nach dem Ausblick auf die bevorstehende Automatica durch Frank Klingemann, Manfred Gundel (Geschäftsführer Robotics) und Dr. Albrecht Hoene (Projektleiter Laboratories) – eine Führung durch die Allianz Arena. Alles verlief reibungslos und man konnte anschließend bei einem Getränk und leckerem Essen auf mögliche Fragen der Journalisten eingehen und Kontakte aufbauen und bestehende pflegen.

Hauptversammlung (HV) im Kongress am Park (28. Mai 2014)

Was ich gelernt habe? Dass ich eventuell noch etwas zu jung für einen Hauptversammlungsbesuch bin. 🙂 Spaß beiseite. Auch wenn das Durchschnittsalter der Aktionäre deutlich über meinem lag, fand ich es spannend, dort gewesen zu sein. Aktiengesellschaften haben die Pflicht einmal pro Jahr eine ordentliche Hauptversammlung abzuhalten, in der grundsätzliche Entscheidungen für das Unternehmen gefällt werden. Alle Aktionäre werden hierbei eingeladen und können beispielsweise über die Wahl der Mitglieder im Aufsichtsrat abstimmen oder auch einen Gegenantrag stellen, wenn ihnen die Dividendenausschüttung zu wenig erscheint. Über so genannte Wortmeldung haben die Aktionäre an diesem besonderen Tag die Möglichkeit, sich direkt mit ihren Fragen oder Beschwerden an den Vorstand zu wenden. Bei der KUKA AG handelt es sich hierbei um Dr. Till Reuter (CEO) und Peter Mohnen (CFO). Die HV folgt einem strikten Reglement und gesetzlichen Vorgaben. Hinter den Kulissen – im Backoffice – ist es im Gegensatz zum strukturierten Ablauf vor der Bühne hektischer. Hier werden alle Fragen der Wortmeldungen gesammelt, an den richtigen Ansprechpartner weitergeleitet, zu passenden Antworten aufbereitet und anschließend dem CEO oder CFO übergeben, der diese dann vorträgt.

Automatica in München (3.-6. Juni 2014)

Zu Disco-Musik tanzende Roboter, Roboter, die Zauberwürfel lösen oder Roboter, die Tabletts in Portionierwagen einräumen oder Maschinen mit bestimmten Bauteilen bestücken. Faszinierend, was es alles auf der Automatica in München zu bestaunen gab. Alle zwei Jahre werden auf der internationalen Fachmesse für Automation und Mechatronik die neuesten Technologien und Entwicklungen gezeigt. Ein Highlight in diesem Jahr war mit Sicherheit auch der KUKA-Stand. „Roboter zum Anfassen“ – so könnte man das Standmotto beschreiben. Besucher konnten beispielsweise den Leichtbauroboter LBR iiwa selbstständig führen und die Konturen eines Bildes nachfahren oder auch die Hand zwischen Bauteil und Roboter schieben. Verletzungen ausgeschlossen, da der sensitive Roboter bei Widerstand den programmierten Vorgang abbricht. Insgesamt zählte die Messe 34.500 Besucher aus über 100 Länder.

So viel zu meiner Zeit bei KUKA. Aber kein Grund zur Trauer – die orangene Zeit endet ja nicht wirklich, denn als Kunde bleibt uns KUKA Systems ja erhalten. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit. Und falls jemand den Unterschied zwischen Magnetarc-Schweißen und Schutzgasschweißen nicht wissen sollte, kann er sich gerne an mich wenden. 🙂

Über Jasmin La Marca

Die Augs(ch)burgerin mit italienischem Migrationshintergrund liebt es, Texte fürs Netz zu schreiben. Bloggen, skypen, twittern und natürlich facebooken: Social Media – *thumbs up* --> gefällt mir

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Am 17. Juni 2014
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2 Antworten auf "KUKA Systems: It’s time to say good-bye"

  1. Dani sagt:

    Wow! So viel Interessantes in so kurzer Zeit. Da bin ich fast ein bisschen neidisch, v.a. auf die Veranstaltungen natürlich :-). Aber vor allem bin ich froh, dass wir dich wiederhaben ;-)!

  2. Sandra sagt:

    Klingt nach einer erlebnis- und auch lehrreichen Zeit. Freut mich sehr, dass wir Dir die Gelegenheit geben konnten, während Deines Volontariats auch die Unternehmensseite kennen zu lernen. Und super, dass wir mit KUKA Systems ein internationales Unternehmen mit spannenden Themen dafür als Partner gewinnen konnten: herzliches Dankeschön nach Lechhausen!

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