Frühjahrsputz

Frühjahrsputz am Arbeitsplatz: Seid ihr Hoch-Stapler?

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Wenn sich die Unterlagen auf dem Schreibtisch anhäufen, die Ablage aus allen Nähten platzt und der Speicherplatz auf dem Server sich dem Ende neigt, dann ist es wieder an der Zeit aufzuräumen, liebe Hoch-Stapler! Warum nicht die langsam erwachenden Frühlingsgefühle und neue Energie sinnvoll nutzen und sich von altem Ballast trennen? Also ran an den Dreck! 🙂

Ordnungsfanatiker vs. kreative Chaoten

Lautet eure Devise „Ordnung ist das halbe Leben“? Oder lebt ihr doch eher nach dem Motto „Wer Ordnung liebt, ist nur zu faul zum Suchen“? Je nachdem, zu welcher Kategorie ihr gehört, wird die Aufräumaktion mehr oder weniger Zeit in Anspruch nehmen. Aller Anfang ist schwer. Doch egal, wie endlos es euch anfangs erscheinen mag, wagt den ersten Schritt und fangt einfach an. Nehmt euch den Frühjahrsanfang als festen Zeitpunkt vor und beginnt, sinnlose Dinge wegzuwerfen. Gedanken wie „das könnte ich ja vielleicht noch einmal brauchen“ oder nostalgische Werte machen es einem häufig schwer, sich von Dingen zu trennen. Doch da heißt es: Augen zu und durch. Hilfreiche Tipps für eure Ent-leins, das heißt von der Entrümpelung des Arbeitsplatzes bis zur Entschleunigung von Arbeitsprozessen, bietet auch das Buch „Simplify your life“ von Marion Küstenmacher und Werner Tiki Küstenmacher:

[yellow_box]Für alle, die gerne horten und sich nur schwer von etwas trennen können: Schafft euch einen zweiten Papierkorb an. Hier könnt ihr einfach alle Dinge werfen, von denen ihr nicht wisst, ob ihr sie nicht vielleicht doch noch brauchen könnt. Sobald dieser voll ist, könnt ihr dann anfangen, die ältesten Papiere endgültig zu entsorgen.[/yellow_box]

[blue_box]Für alle, die das Aufräumen gerne auf morgen verschieben: Verbannt das „morgen“ aus eurem Vokabular und setzt euch lieber einen festen Termin im Kalender für die „Putzaktion“. An diesem Tag nehmt ihr euch morgens nichts anderes vor und lasst euch auch nicht durch irgendwelche E-Mails oder Anrufe vom geplanten Vorhaben abhalten.[/blue_box]

[green_box]Für alle, die einen Hang zum Perfektionismus haben: „Heute kann ich leider nicht aufräumen, denn ich habe nicht genug Zeit . Wenn, dann möchte ich es ja richtig machen.“ Wenn euch dieser Satz nicht unbekannt vorkommt, dann solltet ihr immer daran denken, dass ihr nicht einen Neubau plant, sondern euer Ziel nur ein ordentlicher Schreibtisch mit einem gut sortierten Ablagesystem ist. Für ein Büro, das zwei Jahre nicht mehr sauber gemacht wurde, planen Profis übrigens einen Tag Arbeit ein.[/green_box]

Ein Hoch-Stapler par excellence

Ja, es gibt sie wirklich. Typen, die es nicht nur einmal oder zweimal versäumt haben, dem Ausmisten nachzukommen. Ich lernte diesen besagten „Hoch-Stapler“ in meinem Praktikum in einem Stadtarchiv kennen. Akten archivieren, Bücher sortieren und Ordnung halten, haben in einem Archiv oberste Priorität. Diese Ordnung suchte man auf dem Schreibtisch eines Kollegen aber vergebens. Stellt euch vor, ihr müsstet eine Nadel im Heuhaufen finden und ihr könnt ungefähr erahnen, wie viel Papierkram sich über die Wochen bzw. wahrscheinlich eher Monate angesammelt hatte. Im Nachhinein konnte ich dann auch die Reaktion auf meine Aussage, ich lege ihm die Notiz auf dem Schreibtisch, verstehen: „Neiiiin, nicht auf meinen Schreibtisch. Da finde ich sie nie wieder!“ Da hatte er mit Sicherheit recht. 😉

Wie haltet ihr es mit der Ordnung auf dem Schreibtisch?

Über Jasmin La Marca

Die Augs(ch)burgerin mit italienischem Migrationshintergrund liebt es, Texte fürs Netz zu schreiben. Bloggen, skypen, twittern und natürlich facebooken: Social Media – *thumbs up* --> gefällt mir

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Am 21. März 2014
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