Bürokaffee – „bulletproof“ oder klassisch?

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Den @IchbinAugsburg-Followern wurde es ja schon angekündigt. Hier also mein versprochener Blogpost zum Thema Bürokaffee. Gerade sitze ich vor – Achtung – einer Tasse Tee. Den trinke ich auch gern (v. a. wenn ich erkältet bin, wie jetzt gerade), aber es geht eben nichts über eine gute Tasse Kaffee.

Und da scheiden sich auch schon die Geister. Was ist gut? Der gute alte Filterkaffee? Ein Americano, also ein mit heißem Wasser verlängerter Espresso? Löslicher Kaffee? Latte Macchiato? Oder – ein ganz neuer Trend: „Bulletproof Coffee“ – ein frisch gebrühter Filterkaffee mit einem großen Stück Butter und einem Löffel Kokosöl. Ja, ganz richtig gelesen! Angelehnt an den tibetischen Buttertee hat dies Dave Asprey, ein findiger Unternehmer im trendsettenden Silicon Valley, erfunden. Angeblich soll das auch beim Abnehmen helfen. Na guten Appetit!

Ich persönlich bin ja eher der „Purist“ unter den Kaffeetrinkern. Entweder ein g’scheiter Filterkaffee mit klassisch etwas Kaffeesahne und etwas Zucker, oder ein astreiner Cappuccino mit einem starken Espresso und halbflüssigem, cremigem Milchschaum – nach italienischer Art eben. Aber bitte verschont mich mit irgendwelchen „Latte Macchiato mit Karamellgeschmack“-Kreationen. Das geht wirklich gar nicht. Ebenso wenig wie ein halber Liter Milch mit zwei Tropfen Espresso. Nun ja, jedem das seine.

Manchen Leuten scheint es ja wirklich ganz egal zu sein, wie der Kaffee schmeckt und wo er rauskommt. Hauptsache, das Getränk ist schwarz. In einem Elektroraum eines Wohnhauses fand ich einmal diese Kaffeemaschine von Handwerkern vor – kein Witz:

Kaffeemaschine
Und wie trinkt ihr euren Kaffee so? Ich bin gespannt!

Bei candid steht übrigens eine klassische Siebträger-Espresso-Maschine. Etwas aufwändig in der Bedienung sorgt sie dafür, dass wir nicht dem Koffeinrausch erliegen, sondern nur nachmittags zum Kaffeekränzchen in der Büro-Küche zusammenkommen. Wer einmal einen Cappuccino möchte, darf gerne vorbeikommen!

5 Fakten über Kaffee

  • Laut der britischen Agentur Pressat, die 10.000 Angestellte aus verschiedenen Berufsgruppen hat, haben Journalisten, Polizisten und Lehrer den höchsten Kaffeekonsum.
  • Kaffee spricht in unserem Gehirn die gleichen Regionen an wie Heroin und Kokain. Mit geringerer Wirkung natürlich.
  • Kaffee kann als Kraftstoff dienen! Im März 2010 ist damit ein Volkswagen Scirocco 337 km von London nach Manchester (UK) gefahren – pro Meile verbrauchte er 56 Espressi. Das Auto mit dem Spitznamen „Car-puccino“ schaffte es so ins Guiness-Buch der Rekorde.
  • Die Finnen trinken den meisten Kaffee mit rund einem Liter pro Tag pro Person. Die Deutschen gesellen sich mit immerhin 150 Litern Pro-Kopf-Verbrauch unter die Top 20. Wir trinken also tatsächlich mehr Kaffee als Bier oder Wasser! Noch mehr Fakten zum Kaffeeverbrauch gibt es auf der Kaffeeseite.
  • Und wenn man Mark Suster, einem Unternehmer in Nordkalifornien, Glauben schenken darf, dann ist Kaffee richtig gut zum Netzwerken. Seine Schlüsselzahl: 50 Coffee Meetings mit neuen Kontakten. Das bringe Netzwerk und Karriere ordentlich voran.

 

Über Daniela Reif-Schülein

candid-Alumni, Weltbürgerin und sesshafte Nomadin, Tech-Geek und Bücherwurm, leidenschaftliche Netzwerkerin und Mama einer kleinen Tochter.

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Am 7. Oktober 2014
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2 Antworten auf "Bürokaffee – „bulletproof“ oder klassisch?"

  1. Elke sagt:

    Ja, ja, die Kalifornier…wie oft hab ich während der USA-Zeit gehört „one soy decaf chocolate latte with vanilla flavor“ (oder so ähnlich). Die sind da drüben aber eh schmerzloser, was Kaffee angeht. Und neue Kreationen. Ich sag nur Cronuts. Ein bissl was ist wohl hängengeblieben – ich mag flavors und auch Latte Macchiato. Auch Decaf – mir geht’s eher um den Geschmack als den Koffein-Effekt. Hauptsache: in netter Gesellschaft 😉

  2. Dani sagt:

    Ich weiß noch mein allererster Starbucks-Besuch, damals in Dallas, als man in Augschburg noch Cappuccino mit Sahne bekam. Stark geschminkte, perfekt manikürte und „Vorbau-adaptierte“ Platinblondine vor mir: „Caaan I geddd a grande low fat vanilla latteeyyy with an extra shot please?“ Ich war sehr beeindruckt. Meine Bestellung war dann: „Can I get a small coffee please?“ Starbucks-Typ: „You mean a tall coffee!“ Me: „No, small“ … das ging dann ein paar Mal so weiter… bis ich ihn dann in Händen hielt, meinen „tall coffee“ mit Aufschrift „Danny“ :-).

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