Time to say good-bye

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Nein, ich habe nicht geheiratet. Wenn im April eine Elke Thiergärtner euren Anruf auf meiner Durchwahl entgegennimmt, sprecht ihr bereits mit meiner Nachfolgerin. Denn für mich geht heute meine Zeit bei candid zu Ende – nach ziemlich genau zwölf Jahren möchte ich mich beruflich neu orientieren.

Mit candid angefangen hat alles damals, im Frühling 2006, in meinem ersten Semester an der Uni Augsburg. Ich suchte einen Nebenjob, Sandra eine studentische Hilfskraft für ihre knapp drei Jahre alte PR-Agentur. Unser Büro? Ein Homeoffice. Der Server? Eine externe Festplatte. Das Team: Sandra und ich. Unsere Kunden? An einer Hand abzuzählen. Meine erste Aufgabe: für die Trauerrede eines Kunden ein paar persönliche Fakten zum Verstorbenen recherchieren.

Sandra und Elke

Sandra und ich auf unserer ersten gemeinsamen Kundenveranstaltung im Juli 2006. Die Haare sind seitdem gewachsen, die Verantwortlichkeiten auch.

 

Seitdem hat sich bei candid ganz schön viel verändert: vom Homeoffice in ein Büro am Vorderen Lech und schließlich direkt in die Stadtmitte in der Karolinenstraße; ein vielfältiger und treuer Kundenstamm (der Kunde mit der Trauerrede ist übrigens immer noch an Bord); von einem Tandem zu einem eingespielten Fünfer-Team. Und auch meine Aufgaben wuchsen mit. Neben den typischen Dingen, die man in der PR so macht – beraten, planen, Content generieren etc. – durfte ich mich in den letzten Jahren vermehrt mit Mediengestaltung und IT-Themen beschäftigen: unsere eigene und Kundenwebseiten in WordPress planen und aufsetzen, Flyer in InDesign umsetzen, unsere CRM-Datenbank administrieren, Bilder bearbeiten, Fragen zu Outlook, den Rechnern oder sonstigen technischen Themen beantworten, neue Software lernen, Illustrationen/Grafiken erstellen, Druckaufträge betreuen, unsere IT und die Lieferanten koordinieren, und und und… Langweilig wurde es hier jedenfalls nie!

Warum ich candid trotzdem verlassen werde? Weil ich Blut geleckt habe. Ich bin Sandra sehr dankbar, dass sie uns stets darin gefördert hat, gelerntes zu vertiefen, uns in andere Richtungen weiterzuentwickeln und neue Dinge zu lernen. Was ich in den letzten Jahren gemerkt habe: Diese Dinge, die nebenher laufen, machen mir inzwischen sehr viel mehr Spaß als die eigentliche PR-Arbeit. Und ich möchte gerne mehr davon. Content Management, Web-Technologien, organisieren, komplexe Projekte koordinieren und abwickeln – vielleicht sogar mit einer Prise kreativer Aufgaben… das kommt momentan einfach noch zu kurz. Deshalb möchte ich mir die nächsten Wochen Zeit nehmen, mich neu zu orientieren. Dafür dürft ihr mir gerne die Daumen drücken.

Meinen letzten Blogpost schreibe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Meine Kolleginnen werde ich vermissen, ganz klar. Und auch den candid-Spirit, den ich über die Jahre mit geprägt habe. Gleichzeitig bin ich natürlich gespannt, was die nächsten Monate bringen werden. Habt ihr Erfahrungen mit Jobwechsel? Impulse, die ihr weitergeben könnt? Oder möchtet ihr einfach in Kontakt bleiben? Dann kommentiert gerne unten oder schreibt mich auf XING an. Würde mich sehr freuen 🙂

Über Elke Brown

Kommunikative Kontakterin, kreative Texterin und Frau für alles Technische bei candid communications. InDesign-, WordPress- und Pixelwelten-Fan.

» candid News » Time to say good-bye
Am 23. März 2018
Von
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2 Antworten auf "Time to say good-bye"

  1. Wir werden dich vermissen, liebe Elke.

    Wir erinnern uns an spannende und erfolgreiche 12 Jahre. An eure Eröffnungsfeier. Die große Geburtstagsfeier. Den Umzug. Und vieles mehr.

    Du und deine nunmehr Ex-Kolleginnen waren für unser Maximilians Geburtshelfer der ersten Stunde. Also über unsere Erfahrungen im Jobwechsel muss ich dir hier nichts mehr schreiben. Du warst ja „live“ dabei.

    Alles alles Gute, liebe Elke. Und Danke für die tolle Zusammenarbeit.

    @ Elke Thiergärtner: wir wünschen Ihnen einen wundervollen Start im tollen Candid-Team. Wir sind sicher, auch Sie sind eine Bereicherung. Und Sie werden sich wohlfühlen!
    Und wir freuen uns schon auf unser persönliches Kennenlernen.

    Liebe Grüße an alle Mädels.

    Petra und Holger W. Hirsch
    vom Maximilians Boutique-Hotel Landau

    • Elke sagt:

      Danke Petra – euer „Werdegang“ und Mut, eurer Leidenschaft zu folgen, hat mich damals schon inspiriert. Ich hoffe, dass ich einen Teil davon auch bei meiner Zukunftsplanung umsetzen kann. Bis bald mal wieder, auf ein Weinchen im Maximilians oder in Augsburg 🙂

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