
Oft werden wir danach gefragt, was „candid“ eigentlich bedeutet. Abgesehen davon, dass die Alliteration „candid communications“ gut klingt, gefällt uns an unserem Namen, dass er so viele Assoziationen und Bedeutungen zulässt. Einige davon finden wir besonders schön und machen sie uns gerne zu eigen.
| can & did | Diese beiden englischen Verben beschreiben unsere „can do“-Mentalität ganz gut. Geht nicht, gibts bei uns nicht: Wir tun, was wir können und wir können, was wir tun. | |
| candid | Das englische Adjektiv steht für offen, ehrlich, aufrichtig – unseren Anspruch an gute und vertrauensvolle Kommunikation. | |
| candied | Nicht miteinander zu verwechseln. Auch wenn wir wissen, dass manche Unternehmen gerne „honigsüße“ Worte bevorzugen und unter Public Relations „überzuckerte“ bzw. „kandierte“ Kommunikation verstehen. | |
| candidus | Das Lateinische hebt eine andere Nuance hervor und steht für weiß, glänzend, strahlend, ungekünstelt, aufrichtig und redlich. Der candidatus ist denn auch derjenige, der sich – bekleidet mit einer weißen Toga – um ein Amt bewirbt. | |
| Candida | Das schweizerische Einzelhandelsunternehmen Migros benannte passend danach eine ganze Marken- und Produktreihe rund um die Mund- und Zahnpflege. Danke an Su für diesen Hinweis. | |
| Auch als weiblicher Vorname begegnet uns Candida immer wieder. Zum Beispiel im gleichnamigen Theaterstück des englischen Literaturnobelpreisträgers George Bernard Shaw. Oder bei Candida Höfer, der deutschen Fotografin. Ihre Aufnahmen von Bibliotheken gehören in die Sammlung jedes Büchernarren. | ||
| Grafiker kennen Candida als Schriftart. Sie wurde in den 1930er-Jahren vom Typografen Jakob Erbar entwickelt. | ||
| Candide | Das französische Namenspendant. Die Figur eines Romans von Voltaire, den Leonard Bernstein später als Musical vertont hat. Beherrschendes Thema: unerschütterlicher Optimismus. Unser Lieblingszitat: „Wir müssen unseren Garten bestellen.“ | |
| Candid, Peter | geboren um 1548 in Brügge, gestorben 1628 in München; ab 1586 Maler am bayerischen Königshof. Auch für den Goldenen Saal im Augsburger Rathaus hat er Gemälde entworfen, in St. Ulrich und Afra befindet sich ein Altarbild des Künstlers. In München sind eine Straße, ein Platz und ein Tunnel nach ihm benannt – aus den Verkehrsmeldungen dürfte der Name den meisten bekannt sein: „Zwischen Candid- und Brudermühltunnel…“ | |
| candid camera | amerikanische TV-Sendung, vergleichbar mit „Verstehen Sie Spaß?“ in Deutschland. Der Jingle dazu, der „candid song“, stammt von Little Richard. |






