Fyuse, TapeWrite, Genial.ly, StoryMaps: Kostenlose Apps, um Geschichten zu erzählen.

re:tell: Apps für anschauliche Geschichten

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Anschauliche Geschichten, in denen sich etwas bewegt. Das trifft den Nerv der Zeit. Text alleine reicht bei der heutigen Informationsflut im Netz häufig nicht mehr aus, um die nötige Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Warum also nicht die zahlreichen Apps und Tools nutzen, die uns zur Verfügung stehen, um den Beitrag interessanter zu gestalten? Auf der diesjährigen republica sind mir wieder ein paar begegnet, die ich euch selbstverständlich nicht vorenthalten möchte. Daniela Späth und Michel Penke stellten in ihrer Session „Das Auge liest mit: Multimediales Storytelling ohne Code und Kohle“  ihre vier Favoriten vor. Vielleicht ist ja etwas für euch dabei!?

Fyuse: Einfacher und schneller 3D-Effekt

Das Interview ist im Kasten. Jetzt noch schnell ein Foto vom Gesprächspartner. Fertig. Ihr wollt es etwas kreativer gestalten? Dann ist die kostenlose Fyuse-App vielleicht etwas für euch. Ganz einfach könnt ihr anstelle des klassischen Porträts, ein 3D-Bild erstellen. Einfach App herunterladen, Kameraknopf gedrückt halten und das Handy langsam um das Motiv, in unserem Fall den Interviewpartner gleiten lassen. Das war’s. Anschließend kann man das Bild hochladen und den Link an die eigene E-Mail-Adresse senden. Klickt man dann auf den Link, bekommt man auch den Embed-Code und kann diesen auf der Website einbinden. So wie ich das getan habe:

TapeWrite: Social Audios

TapeWrite ist eine Plattform für Audio-Dateien. Bevor ihr sie dort mit anderen Nutzern teilt, könnt ihr diese noch digital aufhübschen: mit Bildern, Zitaten, Texten oder Links. Für das Netz und die sozialen Netzwerke könnt ihr dadurch euren Hörern noch ein besseres Erlebnis bieten. Wie das aussieht, zeigt euch das Kernteam von TapeWrite hier.

Genial.ly: interaktive Inhalte

„Erschaffe Bilder, Infografiken, Präsentationen, Mikrosites, Kataloge, Lebensläufe…und bereichere sie mit interaktiven Effekten und Animationen“ heißt es auf der Genial.ly-Website. Ich selbst habe die Plattform noch nicht getestet. Redakteur Michel Penke ist allerdings überzeugt von der Software. Nach einer kurzen Einarbeitungszeit könne man richtig gute Inhalte damit kreieren.

StoryMaps: multimediales Storytelling

Geschichten erzählen. Mit dem Open-Source-Tool StoryMaps werden diese auch etwas für‘s Auge. Öffentlich verfügbaren Karten, Texten, Bildern und multimedialen Inhalten sei Dank. Es ist ein sehr mächtiges Tool: Eine Seite ist zu Beginn nicht ganz so einfach zusammenzubauen. Aber Übung macht ja den Meister. Das Fazit der Speaker zum Tool war überaus positiv.

Bis auf Fyuse habe ich die Tools leider noch nicht selbst getestet. Aber vielleicht konnte ich euer Interesse mit der kurzen Vorstellung wecken. Probiert sie doch einfach aus und berichtet mir dann von euren Erfahrungen. Denn eins ist gewiss: Der Entertainment-Faktor kann beim Text entscheidend sein. Dies belegt beispielsweise auch die Infografik von HighQ. Demnach wird das Jahr 2017 ganz im Zeichen des Bewegtbildes stehen.

Über Jasmin La Marca

Die Augs(ch)burgerin mit italienischem Migrationshintergrund liebt es, Texte fürs Netz zu schreiben. Bloggen, skypen, twittern und natürlich facebooken: Social Media – *thumbs up* --> gefällt mir

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Am 22. Mai 2017
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